Flavia Solva

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Flavia Solva ist eine einstige römische Siedlung auf dem Leibnitzer Feld in Wagna bei Leibnitz in der südlichen Steiermark.

Als Solva im Königreich Noricum gegründet.
15 v. Chr. wird Noricum vom Römischen Reich annektiert.
von 41 bis 45 wird Noricim zur römischen kaiserlichen Provinz erhoben.
um 70 erhebt Kaiser Vespasianus Solva zur Stadt, die nun Municipium Flavia Solva heißt.
um 170 brechen die Markomannen und Quaden in die Provinz Noricum ein und zerstören die Stadt zum ersten Mal, die in den Folgejahren aber wieder aufgebaut wird.
284/305 – Durch die Reichsreform des Kaisers Diokletian wird die Provinz Noricum geteilt. Flavia Solva gehört jetzt zur Provinz Noricum Repense (Ufer-Noricum).
nach 400 – Flavia Solva wird während der Völkerwanderung geplündert und teilweise zerstört.
450 bis 457 – Bleiplomben mit dem Namen des oströmischen Kaisers Markian belegen eine fortgesetzte Siedlungstätigkeit in Flavia Solva.
488 gibt der germanische König Odoaker von Italien die Provinz Noricum Repense auf. In der Folge wird Flavia Solva aufgegeben und verfällt zum Ruinenfeld
Heute sind am Rand von Wagna einige Fundamente freigelegt. Diese und Bodenfunde (in einer Ausstellung) können besichtigt werden. Im Jahr 2004 fand rund um diese Ausgrabungsstätten die steirische Landesausstellung statt.

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